Deutsches Ärzteblatt 04.05.2009 Stanford – Patienten mit Narkolepsie/Kataplexie haben häufig Veränderungen in dem Rezeptor, mit dessen Hilfe T-Zellen potenzielle Angreifer erkennen. Dies ergab eine genomweite ... Deutsches Ärzteblatt 18.03.2009 Bethesda – Modafinil, ein zur Behandlung der Narkolepsie zugelassenes Psychostimulans, wird zunehmend als „Cognitive Enhancer“ zur Steigerung der Hirnleistung missbräuchlich ... Deutsches Ärzteblatt 29.09.2008 Tokio – Die verharmlosend auch als „Schlafkrankheit“ oder „Schlummersucht“ bezeichnete Narkolepsie könnte genetische Ursachen haben. Japanische Forscher berichten in Nature ...
Unwiderstehlicher Schlafdrang zu unpassender Zeit
Narkolepsie ist gekennzeichnet durch übermäßige Tagesschläfrigkeit mit einem zu unpassender Zeit einsetzenden Schlafdrang. Die Schlafattacken bei Narkolepsie, manchmal durch extremen Stress ausgelöst, haben nichts mit Unausgeschlafenheit zu tun und lassen sich daher auch mit viel Schlaf nicht beheben. Narkolepsie ist eine relativ seltene Erkrankung, deren...
Die Narkolepsie ist eine seltene Störung des Schlafverhaltens, deren Ursache unbekannt ist. Die Schlafattacken haben nichts mit Unausgeschlafenheit zu tun und lassen sich daher auch nicht mit viel Schlaf beseitigen. Man vermutet, daß die Narkolepsie auf eine mangelhafte Ausreifung der Schlaf-Wach-Regulation beruht...
Narkolepsie ist eine chronische, neurologische Erkrankung, die vermutlich auf einen Mangel des Botenstoffes Hypocretin im Gehirn zurückzuführen ist. Dieser spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Schlaf-Wach-Verhaltens. Typisch für fast alle Narkolepsie-Patienten ist, dass sie von einer mehr oder weniger schweren Tagesschläfrigkeit geplagt werden. Im Extremfall kommt es zu sogenannten imperativen Einschlafattacken, gegen die sich der Betroffene nicht zur Wehr setzen kann. Passieren kann dies auch in ungewöhnlichen Situationen, etwa beim Essen oder Autofahren. Ein solcher Schlafanfall kann eine Minute aber...
Narkolepsie ist gekennzeichnet durch übermäßige Tagesschläfrigkeit mit einem zu unpassender Zeit einsetzenden Schlafdrang. Die Schlafattacken bei Narkolepsie, manchmal durch extremen Stress ausgelöst, haben nichts mit Unausgeschlafenheit zu tun und lassen sich daher auch mit viel Schlaf nicht beheben. Narkolepsie ist eine relativ seltene Erkrankung, deren Auswirkungen eine große Belastung für die Betroffenen bedeutet. Bei Nichterkennung bzw. Nichtbehandlung kann Narkolepsie aufgrund der gravierenden Einschränkungen bis zur Arbeitsunfähigkeit führen...
Die ersten Beschreibungen der Narkolepsie-Patienten führen zurück bis ins 18. Jahrhundert. Das klinische Bild jedoch wurde vor allem in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts vorgestellt. Den Begriff der ergreifenden Schläfrigkeit, Narkolepsie, prägte Gielineau 1880 in seiner Monographie "De la narcolepsie". Er beschrieb ein Krankheitsbild, das durch kurze imperative Einschlafattacken oder plötzliche Stürze gekennzeichnet war. Er trennte die Narkolepsie differentialdiagnostisch von der Epilepsie, wobei jedoch immer wieder beide Krankheitsbildern miteinander verknüpft wurden. 1930 veröffentlichte Daniel die klassische Symptomatik, die das Vollbild der Narkolepsie beschriebt: Imperative Einschlafattacken,
Kataplexie, Hypnagoge Halluzinationen und
Schlaflähmung.
Hier finden Sie eine kleine Sammlung von Videobeitägen zum Thema Narkolepsie (Schlafanfall). Es besteht bei dieser Krankheit eine unwiderstehliche Einschlafneigung. Sie äußert sich in Schlafattacken, die zu jeder...
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Die Narkolepsie gehört zu den intrinsischen Dyssomnien. Diagnostische Schemata, wie die Internationale Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD; 1990; deutsche Version: Schramm und Riemann, 1995) und das DSM-IV (1994) verwenden als übergeordneten Begriff "unerholsamer Schlaf". Er erlaubt eine Überwindung alter Einteilungsschemata in Insomnie versus Hypersomnie...
Die Narkolepsie im Volksmund auch "Schlafkrankheit" oder "Schlummersucht" genannt, ist eine Schlafstörung (Dyssomnie) der eine neurologische Erkrankung des Schlaf-Wach-Rhythmus zu Grunde liegt. Sie äußert sich bevorzugt durch einen starken Schlafdrang, manchmal in einem ausgelösten Schlafzwang. In der Abgrenzung zum übermäßigen Schlaf (Hypersomnie) handelt es sich hierbei um eine systemische Störung, die nicht nur durch ein allgemein erhöhtes Schlafbedürfnis, sondern vor allem durch eine tiefgreifende Störung der Schlafrhythmik charakterisiert ist...
Selbsthilfeverband von Betroffenen und deren Angehörigen, die sich in Zusammenarbeit mit Erfahrenen helfen wollen, besser mit den Problemen der Krankheit fertig zu werden...
von Jörg Simon
Kommentierte Linksammlung der Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Verantwortlich für die Koordination und Pflege ist das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Informationsquellen zum Thema Narkolepsie...
Sie haben derzeit keine deutsche Postleitzahl eingegeben. Deshalb können wir Ihnen noch keine Anbieterempfehlungen machen. Zur Eingabe einer Postleitzahl hier  klicken.
Anzeige:Weitere Informationen zu den folgenden Tipps erhalten Sie durch Anklicken des jeweiligen Titels (Amazon-Links). Dort können Sie diese bei Bedarf auch direkt und preisgünstig bei unserem Werbepartner Amazon.de online bestellen.
Synonyme im weiteren Sinne: Narkoleptisches Syndrom; Narkoleptisch Kataplexie Syndrom;
häufige Rechtschreibfehler: Nakolepsie; Narkolepsi; Narkolebsie; Narkolepsy; Schlafkrankheit; Schlafkrank;
Seite zuletzt geändert am: 04.03.2010, Seite erstellt am: 26.03.2005 |