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Jedes Jahr treten in Deutschland schätzungsweise bei 50 000 Menschen Störungen des Riech- oder Schmecksinnes auf. Wenn Sie also nicht mehr riechen oder schmecken können, so teilen Sie dieses Schicksal mit vielen anderen. Die häufigste Störung ist der komplette oder teilweise Verlust des Riechvermögens oder Schmeckvermögens. Ist der Riechsinn oder Schmecksinn vollständig zerstört, spricht man von Anosmie (Riechverlust) bzw. von Ageusie (Schmeckverlust)...
Anosmie, die Unfähigkeit zu riechen: Viele Ursachen können sich dahinter verbergen. Kopfverletzungen zum Beispiel, bei denen der Riechnerv geschädigt wird, der von der Riechschleimhaut im Dach der Nase direkt ins Schädelinnere zieht. Es gibt die Geschichte von dem Küchenchef, der ein Tablett voll knuspriger Hähnchen einen Gang hinunter balancierte, sich den Kopf an der Decke stiess und am Ende des Ganges verwundert feststellte, dass er die Hähnchen nicht mehr roch. Anosmie kann aber auch angeboren sein. Viel häufiger jedoch stecken hinter einem Verlust des Geruchssinns Nasenpolypen, degenerative Hirnleiden wie Alzheimer oder Parkinson - und vor allem Infektionen...
Die Nase gehört zwar zu den auffälligsten Organen, bislang hat man die Bedeutung des Geruchssinns aber unterschätzt. Wiener Wissenschaftler nehmen sich nun verstärkt des Rätsels des verkannten Sinnesorganes an...
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Synonyme im weiteren Sinne: Riechverlust; gestörter Geruchssinn; nicht mehr riechen können; riecht nichts mehr;
häufige Rechtschreibfehler: Anosmi; gestörte Geruchsinn; Geruchverlust;
Seite zuletzt geändert am: 05.10.2009, Seite erstellt am: 01.09.2005 |