Deutsches Ärzteblatt 13.01.2010 Rotterdam – Die PRP-Therapie, eine in der Sportmedizin in Mode gekommene Variante der Eigenblutbehandlung, hat in einer ersten randomisierten klinischen Studie im ... Deutsches Ärzteblatt 21.01.2008 Houston – Eine nichtspezifische Immunmodulationstherapie (IMT) hat in einer großen randomisierten kontrollierten Studie im Lancet (2008; 371:228-236) die in sie gesetzten ...
Wie die Homöopathie ist auch die Eigenblutbehandlung eine Reiztherapie. Blut enthält außer den "eigenen" Bestandteilen unter anderem auch Restinformationen über abgelaufene Krankheiten sowie Giftstoffe und schlechte Stoffwechselprodukte. Bei der Eigenblutbehandlung werden zunächst 1 - 2 ml Blut aus der...
Aus einer Vene, meist in der Ellenbeuge, werden 1-2 ml Blut entnommen. Das frisch entnommene Blut wird sofort, oder nachdem es mit zugegebenen Wirkstoffen vermischt wurde, in einen Muskel (meistens in dem glutaeus max.) zurückinjiziert.
Die Injektionen erfolgen im allgemeinen 1-3 mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6-8 Wochen oder in zeitlich größer werdenden Behandlungsintervallen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen...
Die verschiedenen Formen der Eigenblutbehandlung erfüllt nicht die hohen Qualitätsanforderungen, die die AOK - Ihre Gesundheitskasse an eine Behandlung stellt. Bisher ist es den Anhängern des Verfahrens nicht gelungen, die Wirksamkeit zweifelsfrei nachzuweisen. Es gibt auch keine wissenschaftlich haltbare Erklärung für das postulierte weite Anwendungsspektrum. Daher kann die AOK die Kosten für eine solche Behandlung nicht übernehmen...
Bei der klassischen Eigenblutbehandlung wird etwa 0,1 bis max. 5,0 ml Blut aus der Vene entnommen. Anschließend wird dem Patienten das Blut unverändert und ohne Zeitverzögerung intrakutan, subkutan oder intramuskulär reinjiziert. Je akuter der Zustand, desto öfter (z.B. alle 2 Tage, dann reduzieren) - Je chronischer der Zustand, desto seltener (2x wöchentlich, dann 1x wöchentlich, später 14tägig, bzw. alle 3 Wochen) soll die Behandlung erfolgen. Man kann dem entnommenen Eigenblut auch pflanzliche Heilmittel beimischen. Ansonsten gibt es noch weitere Möglichkeiten, z.B. - HOT = hämatogene Oxydationstherapie nach WEHRLI (das entnommene Venenblut wird mit Sauerstoff aufgeschäumt und anschließend mit...
Bei der Eigenblutbehandlung wird dem Patienten Blut aus der Vene entnommen, und Ihm wieder injiziert. Entweder in die Haut (intrakutan), unter die Haut (subkutan), oder, was am häufigsten praktiziert wird, in den Muskel (intramuskulär).Vor der Injektion können bestimmte Stoffe zugegeben, oder das Blut durch verschiedene Methoden aufbereitet werden.Formen der Eigenbluttherapie sind...
Die Eigenblut-Therapie ist eine Reiztherapie, bei der patienteneigenes, frisch entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurückgespritzt wird. Eine Infektion des Patienten mit fremden Krankheitserregern ist ausgeschlossen, da nur eigenes Blut verwendet wird und dieses auch nur mit sterilen Einmalartikeln in Berührung kommt...
Die Wirkungsweise der Eigenblut-Therapie ähnelt dem Prinzip der Homöopathie: Gleiches mit Gleichem heilen. Bei empfindlichen Patienten kann es zu einer Erstverschlimmerung bestehender Leiden, leichtem Fieber sowie verstärkter Müdigkeit kommen. Die Krankenkassen erstatten die Kosten für die Eigenblut-Therapie nicht...
Die Behandlung mit Eigenblut findet vor allem bei chronischen Erkrankungen Anwendung. Es soll eine Umstimmung des Immunsystems erreicht werden. Durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers erfahren bestimmte Stoffe im Blut eine geringfügige Veränderung (so die Theorie). Die Immunabwehr erkennt diese als fremd. Dadurch kann es zu einer Stimulation dieses Systems kommen. Bei sensiblen Menschen ist es möglich, dass es, wie bei homöopathischen Behandlungen, zu sogenannten Erstverschlimmerungen der Krankheitssymptome kommen kann. Dies sind Zeichen einer Reaktion des Immunsystems und sind grundsätzlich positiv zu bewerten...
Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut aus einer Vene entnommen und unbehandelt oder in veränderter Form im Sinn einer Reiztherapie wieder injiziert, um eine Abwehrreaktion des Körpers auszulösen...
Unter dem Begriff Eigenbluttherapie oder Eigenblutbehandlung werden verschiedene Heilverfahren verstanden, denen gemeinsam ist, dass dem Patienten zunächst eine bestimmte Menge Blut entnommen wird, um es dem Patienten anschließend wieder zu injizieren oder zu infundieren, wobei es bei manchen Methoden vorher auf verschiedene Weise behandelt wird. Die Befürworter der Eigenbluttherapie sehen die verschiedenen Verfahren als "unspezifische Reiztherapien" oder unspezifische Umstimmungstherapien an. Diese gehören zu den klassischen naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen Verfahren...
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Synonyme im weiteren Sinne: Autohämatotherapie; Eigenblut-Therapie; Eigenblut-Behandlung;
häufige Rechtschreibfehler: Eigenblutherapie; Eigenblutterapie; Eigenblud Behandlung;
Seite zuletzt geändert am: 15.03.2010, Seite erstellt am: 11.11.2004 |