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Schnittwunden - Schürfwunden - Verbrennungen - Platzwunden - Risswunden - Stichwunden - Blasen - Erfrierungen - Verätzungen - Bisswunden - Schusswunden...
Unfallbedingte Wunden sind eine häufige Ursache für pädiatrische Notfallkonsultationen. Dies bestätigte eine prospektive Studie der Notfallstation des Genfer Kinderspitals: 21% der Patienten wiesen eine oder mehrere offene Wunden auf1. Ziele der chirurgischen Wundbehandlung sind Infektionsprävention, Wiederherstellung der Hautkontinuität und ein gutes ästhetisches Resultat. Dabei sollte man dem Patienten Unbehagen und Schmerzen möglichst ersparen...
Kleine Verletzungen holen wir uns immer mal wieder - ein Schnitt in den Finger hier, eine Abschürfung am Knie dort. Dann gilt es, eine Infektion zu vermeiden und ein zügiges Abheilen zu erleichtern.
Messer, Schere, Feuer, Licht - für Kinder sind sie unpassend, aber auch Erwachsene haben mit scharfen Gegenständen Probleme: Die Gemüseschnibbelei beim Kochen etwa endet schmerzlich, weil irgendwie der Daumen zwischen Klinge und Zwiebel gerutscht ist. Auf dem Spielplatz, im Haushalt, in der Freizeit - hinfallen oder sich ritzen kann man immer und überall.
Für unseren Körper ist ein Loch in der Haut ein kleines Drama...
Wird die Haut durch irgendein äußerliches Ereignis oberflächlich geschädigt und/oder durchtrennt, was immer mit einem mehr oder weniger großen Verlust an Gewebe verbunden ist, spricht man von einer „Wunde". Tiefer gehende Schädigungen, die das Muskelgewebe (unter der Subcutis liegend), das Skelettsystem oder innere Organe betreffen, gelten als „komplizierte Wunden". Nach ihrer Entstehung, aber auch nach Tiefe und Ausdehnung des Defektes werden Wunden in verschiedene Wundarten unterschieden.
- Mechanische bzw. traumatische Wunden
- Thermische und chemische Wunden
- Geschwürswunden... (Hartmann ist Anbieter von Wundmitteln)
Schürfwunden; Schnittwunden; Blasen; Platz-, Quetsch- und Risswunden; Stichwunden...
* Grundsatz aller Wundbehandlungen ist es, eine Wunde möglichst rasch zu verschließen, um einer Wundinfektion zuvorzukommen.
* Ausschluss und Therapie von Begleitverletzungen
* Sicherstellung eines ausreichenden Impfschutzes
* Aus der Art der Entstehung einer Wunde kann man auf ihre vermutliche Besiedlung mit Bakterien schließen:
o Schnitt- und Stichwunden sind meist keimarm, Ausnahmen: Tierställe, Metzgereien, bakteriologische Institute o.ä.
o Bisswunden sind immer als stark infiziert zu betrachten
o Schusswunden können praktisch steril, aber auch massiv infiziert sein, wenn schmutzige Kleidungsstücke oder andere Fremdkörper in den Schusskanal mitgerissen werden...
Schramme am Schienbein? Kratzer am Knie? Ein Pflaster schützt die Wunde - nicht nur bei Kindern. Fast die Hälfte der getesteten Pflaster können Sie getrost draufkleben...
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Seite zuletzt geändert am: 13.10.2009, Seite erstellt am: 06.01.2005 |