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Von der Pflanze Kamille, welche die botanischen Bezeichnungen Matricaria recutita oder Matricaria chamomilla hat, werden in der Regel die Blüten und in anthroposophischen Arzneimitteln auch die Wurzeln verwendet. Die Kamillenblüten werden in Form des Kamillentees oder als Kamillenextrakte verwendet, wobei diese innerlich oder äußerlich angewendet werden. Die Herstellung der Kamillenextrakte erfolgt in der Regel durch den Einsatz von Alkohol. Daher kann Kamillenextrakt erhebliche Mengen an Alkohol enthalten. Für die Verwendung bei Kindern oder alkoholkranken Personen ist dieses unbedingt zu beachten...
Die Kamille ist eine unserer ältesten, bekanntesten Heilpflanze mit vielseitiger Wirkung. Deshalb sollte sie in keiner Hausapotheke fehlen. Kamille wirkt krampflösend, entzündungshemmend und hilft bei Magen- und Darmbeschwerden. Außerdem lindert Kamillentee krampfartige Menstruationsbeschwerden. Achtung: Vielfach wird Kamille noch zur Augenspülung eingesetzt. Davon ist unbedingt abzuraten...
Die Droge wirkt antiphlogistisch (entzündungshemmend), spasmolytisch (krampflösend), wundheilungsfördernd, desodorierend (schlechten Geruch beseitigend), antibakteriell, bakterientoxinhemmend und anregend auf den Hautstoffwechsel... Bei Augenentzündungen sind Kamillenzubereitungen wegen möglicher Reizwirkungen nicht angebracht!
Geeignet zur Behandlung von Magen-, Darm- und Blasenkatarrh, Blähungen und Durchfall, als Gurgelmittel gegen Hals- und Mandelentzündungen, zum Inhalieren gegen Schnupfen und Nebenhöhlenentzündung und zur äußeren Anwendung bei Geschwüren und Hautentzündungen...
Vorsicht Kamille besitzt eine austrocknenden Effekt. Neigt man zu chronisch trockener Nasenschleimhaut, sollte man deshalb nicht mit Kamille inhalieren. Aus diesem Grund darf man entzündete Augen ebenfalls nicht mit Kamille spülen...
Medizinisch verwendet werden die Blüten und das daraus gewonnene ätherische Öl. Die Qualität wird neben der Herkunft vor allem durch die Trocknungs- und Lagerungsbedingungen bestimmt...
Die Kamille ist eine der allerbeliebtesten Heilpflanzen in Europa. Sie kann als wahrer Tausendsassa eingesetzt werden. Leider ist sie in der freien Natur kaum noch anzutreffen und auch die Anzucht im Garten ist nicht einfach...
Die Kamille – auch Anthemis genannt – war schon bei den Griechen eine sehr beliebte Heilpflanze; und so schreibt ihr auch Dioskurides (1. Jh. n.Chr.) im ersten europäischen Kräuterbuch eine ganze Reihe von Heilwirkungen zu: sie treibt den Urin und den Stein, hilft bei der Geburt, bei Blähungen und Leberleiden sowie bei Blasenentzündung...
Die Kamille ist ein traditionelles Heilmittel, das früher in keiner guten Hausapotheke fehlen durfte. Schon von den Ägyptern, Germanen, Griechen und Römern wurden die gesundheitsfördernden Wirkungen des Krautes (Matricaria chamomilla) sehr geschätzt. Jetzt haben Forscher die krampflösende und antibakterielle Wirkung von Kamillentee wissenschaftlich bewiesen...
Die Kamille (Gattung Matricaria) ist eine krautige Pflanze und gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird etwa 20–30 cm hoch und hat fiederteilige, wechselständige Blätter. Die Blüten sitzen in Blütenköpfen an den Enden der Sprossachsen und bilden einen Blütenstand. Sie bestehen aus Zungen- (weiß, außen) und Röhrenblüten (gelb, innen), was typisch für Asteraceen ist. Die weißen Zungenblüten sind zurückgeschlagen. Die Frucht der Kamille ist eine einsamige Nussfrucht, die Achäne genannt wird. Die Kamille wächst in Europa und in vielen Teilen von Asien...
Synonyme im weiteren Sinne: Martricaria chamomilla
Seite zuletzt geändert am: 13.08.2010, Seite erstellt am: 10.01.2005 |