Anteriore ischämische Optikoneuropathie (AION) (Papilleninfarkt)
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Beim Papilleninfarkt (akute anteriore ischämische Optikusneuropathie - AION) entsteht ein akuter, schmerzloser Ausfall des Gesichtsfeldes (oder es kommt zur Erblindung) durch einen plötzlichen Gefäßverschluss. Der Papilleninfarkt betrifft in normalerweise ein Auge einseitig. Der Papilleninfarkt ist ein häufiger Grund für eine plötzliche Sehminderung, vor allem im höheren (60.-70. Lebensjahr) und eine der häufigsten Erkrankungen des Sehnervenkopfs. Die Häufigkeit liegt bei drei von 100.000 Einwohnern pro Jahr. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer...
Häufig entsteht ein Papillenödem aufgrund einer akuten Durchblutungsstörung,welche sich durch plötzliche, einseitige Gesichtsfeldausfälle bemerkbar macht. Augenärzte nennen diese Erkrankung "Anteriore Ischämische Optikoneuropathie" (AION). Sie entsteht prinzipiell auf zwei Wegen, die auch über die Art der Behandlung entscheiden...
Leitlinien von BVA (Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.) und DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.)
Synonyme im weiteren Sinne: Papilleninfarkt
Seite zuletzt geändert am: 02.09.2009, Seite erstellt am: 04.03.2005 |