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Muttermale
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Muttermale (Leberflecken)

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Leberflecken sind primär gutartige Wucherungen der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) und die wohl am häufigsten vorkommenden Geschwülste der Haut. Fast jeder Mensch weist eins oder mehrere dieser Male auf. Sehr selten sind sie angeboren oder schon bei kleinen Kindern vorhanden; mit steigendem Lebensalter nimmt ihre Anzahl zu. Man unterscheidet reine Überpigmentierungen durch gesteigerte Melanozytenanzahl und -aktivität (Lentigo simplex bzw. Nävus spilus) und die eigentlichen Nävuszellnävi, bei denen eine spezielle harmlose Abart der Melanozyten, die Nävuszelle vorkommt...
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Fast jeder junge Erwachsene hat mehrere Muttermale auf der Haut. Manche Menschen kommen schon mit recht auffälligen Muttermalen zur Welt, die unterschiedlich groß und unterschiedlich gefärbt sein können. Am wichtigsten ist, die Muttermale immer wieder auf ihr Aussehen und ihre Beschaffenheit hin zu überprüfen. Zeigt sich irgendeine Veränderung, ist das ein Grund für einen Hautarztbesuch...
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Naevi: Mittelbraune bis braun-schwarze Hautflecke (selten schon von Geburt an vorhanden), die sich meist erst in Kindheit und Jugend ausbilden. Die häufigsten Muttermale sind einfache Pigmentflecke (Pigmentzellnaevi), zu denen der Leberfleck und der Café-au-lait-Fleck gehören...
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Unter dem Begriff Muttermale - auch Naevi genannt - werden unterschiedliche angeborene oder später auftretende pigmentierte Fehlbildungen der Haut zusammengefaßt. Zu den Muttermalen zählen auch Leberflecken oder Pigmentflecken. Für Muttermale besteht ein höheres Risiko, daß sich aus dieser Stelle Hautkrebs entwickelt. Der größte Risikofaktor stellt die Anzahl der Pigmentmale am ganzen Körper dar. Menschen mit mehr als 40 Pigmentmalen oder untypischen Pigmentmalen haben ein bis zu 15-fach erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Wer viele Pigmentflecken oder Muttermale hat, sollte sich deshalb eher im Schatten aufhalten, sich zusätzlich mit geeigneten Sonnenschutzmitteln eincremen und regelmäßig vom Hautarzt untersuchen lassen...
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Patienteninformation im PDF-Format: Es ist bei jedem Menschen normal, dass sich auf der Haut mehrere, teilweise auch sehr viele pigmentierte Muttermale, sogenannte Naevuszellnaevi, befinden. Diese können teilweise schon bei der Geburt entstehen oder auch...
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Muttermale werden in der Fachsprache Nävi genannt. Sie bilden eine Gruppe umschriebener, meistens gutartiger Fehlbildungen. Muttermale können alle Schichten und Zellarten der Haut betreffen. Sie sind charakterisiert durch ein Zuviel oder Zuwenig einer dieser Strukturen in der Haut. Fast alle Menschen haben Muttermale. Die Anzahl und die Art der Male ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie hängt von individuellen genetischen Anlage ab. In der Regel kommt ein Mensch muttermalfrei auf die Welt. Die Nävi entwickeln sich erst in der Kindheit oder auch nach der Pubertät...
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Welche Arten von Muttermalen (Nävi) gibt es? Angeborene Muttermale, Erworbene Muttermale und Atypische Muttermale...
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Nävuszellnävi sind gutartige melanozytäre Läsionen, die durch fokale Vermehrung von Nävuszellen bedingt sind. Sie können bereits bei Geburt vorhanden sein oder sich im Laufe des Lebens entwickeln. Sie zeigen sich als fleckförmige, papulöse oder papillomatöse Hautveränderungen von...
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Titel: Gesundheit für Kinder: Kinderkrankheiten verhüten, erkennen, behandeln
Autor: Herbert Renz-Polster, Nicole Menche, Arne Schäffler
Erscheinungsjahr: 2007
Seitenanzahl: 528
Format: Gebundene Ausgabe
Preis: 29,95 Euro

Synonyme im weiteren Sinne:
Nävi; Naevi; Nävuszellnävi; Leberfleck; Leberflecken; Pigmentmale; Pigmentmalen;


Seite zuletzt geändert am: 04.03.2010, Seite erstellt am: 10.06.2005
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