Deutsches Ärzteblatt 09.07.2008 White River Junction – Regelmäßige Phlebotomien senkten in einer randomisierten Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2008; doi:10.1093/jnci/djn209) nicht nur ... Deutsches Ärzteblatt 15.02.2007 White River Junction - Regelmäßige Phlebotomien schützten in einer randomisierten Studie Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) nicht vor Herzinfarkt, ...
Der Aderlass gehörte bei allen Naturvölkern zu den wichtigsten therapeutischen Eingriffen und gewinnt langsam seine Anerkennung zurück. Der Aderlass bewirkt eine Verringerung und Reinigung des Blutes. Das Blutvolumen wird durch Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Gewebe sofort ersetzt, woraus ein erheblicher Verdünnungseffekt in der Endstrombahn mit einer Verbesserung der Mikrozirkulation entsteht. Dank der angeregten Blutbildung wird wiederum das Immunsystem aktiviert. Die meist in der Ellenbeuge entnommene Blutmenge (zwischen 50 und 500 ml) richtet sich nach Alter, Geschlecht und Konstitution des Menschen...
Der Aderlaß als das klassische "blutentziehende Verfahren" gehört zum uralten Therapiegut aller Kulturen. Früher oft übertrieben und mit falscher Indikation angewandt ist er in Verruf und somit lange in Vergessenheit geraten...
Der Aderlaß wird als die wichtigste allgemeine Behandlungsmethode angesehen, um die Selbstheilungskräfte im Menschen anzuregen, die von der sogenannten "Schwarzgalle" und den krankheitsauslösenden Fäulnisstoffen im Körper blockiert werden...
Ein Aderlass kann zu Schwindelanfällen oder zu einer vorübergehenden Kreislaufschwäche führen. Wird ein Patient zu häufig "zur Ader gelassen", wird der Körper unnötig geschwächt. Manche Therapeuten geben außerdem nach dem Aderlass per Infusion einen sogenannten Plasmaersatz. Dieser kann einen schweren allergischen Schock auslösen...
Auszug aus der zehnjährigen Forschungsarbeit
und praktischen Erfahrung von Dr. Ewald Töth... (32 seitiges PDF-Dokument)
Das Ziel des Aderlasses ist es nicht, dem Patienten möglichst viel Blut abzunehmen, sondern, durch einen an bestimmten Körperstellen durchgeführten Aderlass eine Entlastung und Reinigung des Blutes und eine Umstimmung der Konstitution zu bewirken...
Pletorische Menschen sind sogenannte Vollblüter, welche zu Stauungen innerer Organe, zu Blutungen aus Nase, Mastdarm und Gebärmutter neigen. Folgende Merkmale lassen auf solche Menschen schließen: Blaurote Ohren, rote Nasen, dick gefüllte Venen der Beine, ...
Erkennt der naturheilkundlich orientierte Therapeut einige dieser Merkmale wird er den Aderlass in Erwägung ziehen...
Der Aderlass (Blutentnahme, medizinisch auch Phlebotomie) ist ein seit in der Antike bis ins 19. Jahrhundert bekanntes und verbreitet angewandtes Heilverfahren. Beim Aderlass wird dem Patienten eine teilweise nicht unerhebliche Menge Blutes entnommen. Heute wird dem Aderlass nur noch bei wenigen Krankheitsbildern eine positive Wirkung zugeschrieben, so dass er weitgehend aus dem medizinischen Alltag verschwunden ist. Die verbreitete Entnahme geringer Blutmengen zu Untersuchungszwecken wird nur umgangssprachlich als Aderlass bezeichnet...
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Synonyme im weiteren Sinne: zur Ader lassen; Phlebotomie
Seite zuletzt geändert am: 18.03.2010, Seite erstellt am: 19.07.2005 |