Deutsches Ärzteblatt 22.06.2009 München – Der Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen (Morbi-RSA) darf nach Angaben der AOK Bayern nicht in Frage gestellt werden. „Nur ein funktionierender Finanzausgleich ... Deutsches Ärzteblatt 13.05.2009 Berlin – Chronischer Schmerz muss als eigenständiges Krankheitsbild in die Liste der 80 Krankheiten des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) aufgenommen ... Deutsches Ärzteblatt 06.11.2008 Bonn – Die Ausgleichszahlungen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen beliefen sich im Jahr 2007 auf 18,5 Milliarden Euro. 227 Kassen nahmen daran teil. Das hat das ...
03.07.2008: Festlegung der Morbiditätsgruppen, des Zuordnungsalgorithmus, des Regressions- sowie des Berechnungsverfahrens, ICD-spezifische Gültigkeitskriterien zur Gruppierung von ICD-Codes in Hierarchisierte Morbiditätsgruppen (HMG) und DxGruppen (DxG)...
16.09.2008: Zusätzlich zur Einführung des „morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs“ hat der Gesetzgeber
beschlossen, einen Gesundheitsfonds einzurichten. Nun wird der ursprünglich für das
Jahr 2007 geplante „Morbi-RSA“ im Jahr 2009 gleichzeitig mit dem Gesundheitsfonds in Kraft
treten. Der Gesundheitsfonds ist ein vom Bundesversicherungsamt verwaltetes Sondervermögen,
in dem die zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehenen Mittel
gesammelt werden. Hier fließen insbesondere die Beiträge aufgrund des zukünftig einheitlichen
Beitragssatzes und der Steuerzuschuss des Bundes zusammen. Im Startjahr 2009 ist der
Fonds so ausgestattet, dass die erwarteten Ausgaben der GKV zu 100 % gedeckt werden.
Die Krankenkassen werden aus dem Gesundheitsfonds Zuweisungen zur Finanzierung... (12 seitige PDF-Datei)
Welche Hintergründe die RSA-Reform hat und welche Zwischenlösungen bereits seit 2002 in Kraft sind, erfahren Sie in diesem Lernobjekt...
Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich soll 50 bis 80 kostenintensive Erkrankungen berücksichtigen. Alle nötigen Daten werden schon heute erfasst.
Seit 1996 besteht eine freie Kassenwahl, sodass es allen Versicherten offen steht, eine möglichst preiswerte gesetzliche Krankenkasse zu wählen, das heißt eine Kasse mit einem möglichst niedrigen Beitragssatz1. Am einfachsten erreicht eine Kasse einen niedrigen Beitragssatz, indem sie vorrangig junge, gesunde und besserverdienende Personen bewirbt, die viel einzahlen und wenig kosten. Umgekehrt wird angestrebt, die Zahl der besonders kranken Mitglieder gering zu halten oder zu verringern. Dies ist nichts anderes als eine Risikoselektion. In weiser Voraussicht ist jedoch bereits 1994 ein Risikostrukturausgleich (RSA)...
Seit Anfang 2009 orientiert sich der Risikostrukturausgleich (RSA) zwischen den gesetzlichen Krankenkassen auch am Krankheitszustand, der Morbidität, der Versicherten. Mit Einführung dieses sogenannten Morbi-RSA ist der 1994 eingeführte Finanzausgleich auf eine neue Grundlage gestellt worden. Ziel des Morbi-RSA ist, dass die Beitragsgelder dorthin fließen, wo sie zur Versorgung Kranker benötigt werden. Das war mit dem...
4.10.2007. 8,3 Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr 2007 zwischen den Krankenkassen umverteilt – Reformbedarf unbestritten. Der vor zwölf Jahren eingeführte RSA ist heute - nach über 20 Änderungen und Erweiterungen - ein intransparenter und bürokratisch überfrachteter Apparat. Selbst die Chroniker-Programme (DMP) werden heute vielfach von den Kassen nicht aus medizinischen Gründen angeboten und unterstützt, sondern um mehr Geld aus dem RSA zu erhalten. Diese Entwicklung ist falsch. Die meisten Akteure im Gesundheitswesen sind sich einig: Der RSA muss reformiert werden. Die Frage ist jedoch wie...
Der bisherige Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen, der Risikostrukturausgleich (RSA), soll ab Januar 2007 durch einen Morbiditätsorientierten RSA abgelöst werden. Damit sollen die unterschiedlichen Krankheitslasten zwischen den Krankenkassen besser ausgeglichen werden... (4 seitige PDF-Datei)
"Morbi-RSA" soll für gerechten Wettbewerb zwischen den Kassen sorgen. Durch den Risikostrukturausgleich werden Unterschiede in der Versichertenstruktur zwischen einzelnen Kassen ausgeglichen. Mit dem Gesundheitsfonds wird dieser Mechanismus weiterentwickelt. Kassen, deren Versicherte an behandlungsintensiven Krankheiten leiden, bekommen mehr Geld aus dem Fonds. Hinter dem Wortungetüm „morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich" (auch: „Morbi-RSA“) verbirgt sich ein wesentliches Element der Gesundheitsreform. Denn der Risikostrukturausgleich (RSA) soll den Wettbewerb zwischen gesetzlichen Krankenkassen gerechter machen. Schließlich...
November 2004. Mit dem Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleichs (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 10. Dezember 2001 hat der Gesetzgeber das Bundesmisterium für Gesundheit und Soziale Sicherung dazu verpflichtet, eine wissenschaftliche Untersuchung zur Auswahl geeigneter Gruppenbildungen, Gewichtungsfaktoren und Klassifi- kationsmerkmale für einen direkt morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich in Auftrag zu geben...

Der neue Risikostrukturausgleich (auch Morbi-RSA genannt) berücksichtigt den unterschiedlichen Versorgungsbedarf der Versicherten nach Alter, Geschlecht und Krankheitsrisiko. Vor allem die unterschiedlich verteilte Krankheitsbelastung ihrer Versicherten wird zwischen den Kassen durch den Morbi-RSA gezielt ausgeglichen. Dazu werden für 50 bis 80 insbesondere kostenintensive chronische Krankheiten mit schwierigem Verlauf sogenannte Morbiditätszuschläge ermittelt. Die durchschnittlichen Leistungsausgaben je Versichertem zur Behandlung dieser Krankheit übersteigen die GKV-weiten durchschnittlichen Leistungsausgaben je Versichertem um mindestens 50 Prozent. Der Morbi-RSA wird zum 1. Januar 2009 eingeführt und ist eine Voraussetzung für den Gesundheitsfonds und für die neue ärztliche Gebührenordnung, die ebenfalls zum 1. Januar 2009 gelten soll. Denn die Krankenkassen stellen dann den Ärzten, die Patienten mit einem hohen Krankheitsrisiko behandeln, mehr Geld...
9. Juni 2005. Wissenschaftliches Institut der AOK (WIDO): 1. Zu Funktion und Funktionsweise des Risiko-strukturausgleichsin der GKV, 2.Defizite des bestehenden RSA, 3.Der morbiditätsorientierte RSA als logische Weiterentwicklung, 4.Missverständnisse und Fehleinschätzungen
zum Morbi-RSA, 5.Fazit und Ausblick... (32 seitige PDF-Präsentation)
Der Risikostrukturausgleich ist ein finanzieller Ausgleichsmechanismus in sozialen Krankenversicherungssystemen mit Wahlfreiheit zwischen den Krankenkassen. Um das Problem der Risikoselektion zu mindern, bezahlen Krankenversicherer mit einer guten Risikostruktur ihrer Versicherten Ausgleichszahlungen an Versicherer mit einer schlechten Risikostruktur....
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Synonyme im weiteren Sinne: morbi-RSA
Seite zuletzt geändert am: 16.04.2009, Seite erstellt am: 29.10.2007 |