Forum Gesundheitspolitik 11.06.2010 Am 3. Juni 2010 beschäftigen sich Deborah Cohen, eine der Editorinnen des "British Medical Journal (BMJ)" und Philip Carter, Mitarbeiter des "Bureau of Investigative Journalism" ... DocCheck News 28.04.2010 Die Pharmaindustrie steht am Pranger. Statt nachvollziehbarer Evidenz wird ihr Marketing-basiertes Kalkül vorgeworfen. Ist die evidenzbasierte Medizin eine Mogelpackung für ... Deutsches Ärzteblatt 21.04.2010 Köln – Von Pharmaunternehmen finanzierte Arzneimittelstudien ergeben häufig ein positives Ergebnis zugunsten des Sponsors. Im Deutschen Ärzteblatt (Dtsch Arztebl Int 2010; ...
Mehr als die Hälfte aller Arzneimittelanzeigen in Fachpublikationen enthalten falsche Werbeversprechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für klinische Epidemiologie und Biostatistik Basel (BICE). Das Institut hatte für die Studie die Werbeaussagen für Medikamente in den in sechs großen schweizerischen medizinischen Fachzeitschriften untersucht...
Betrug am Patienten - Autor Markus Grill. Rezensiert von Johannes Kaiser. Es fällt schwer, bei der Lektüre des Buches nicht wütend zu werden, denn die Fakten, die der Redakteur der Zeitschrift "Stern" Markus Grill über die Manipulationen der Pharmaindustrie zusammengetragen haben, hinterlassen ein Gefühl zorniger Ohnmacht. Zwar hat man immer wieder über...
Teil 1: Qualitative systematische Literaturübersicht zum Einfluss auf Studienergebnisse, -protokoll und -qualität. Ergebnisse: 57 Publikationen wurden in die Auswertung eingeschlossen (Teil 1 und 2 der Publikation). Veröffentlichte Arzneimittelstudien, die von pharmazeutischen Unternehmen finanziert werden oder bei deren Autoren ein finanzieller Interessenkonflikt vorliegt, ergeben häufiger ein für die Pharmafirma vorteilhaftes Ergebnis als aus anderen Quellen finanzierte Untersuchungen. Außerdem werden die Resultate öfter zugunsten des Sponsors interpretiert als in unabhängig finanzierten Studien. Es zeigten sich Hinweise, dass pharmazeutische Unternehmen das Studienprotokoll zu ihren Gunsten beeinflussen. Die methodische Qualität in von Pharmafirmen finanzierten Studien stellt sich nicht schlechter dar als die Qualität von anders finanzierten Untersuchungen...
Das Agieren der Pharmaindustrie, die Transparency International als Hauptverantwortlichen für die Missstände benannte, führte den Erkenntnissen der NGO nach dazu, dass das deutsche Gesundheitssystem für die dritthöchsten Kosten weltweit nur mittelmäßige Leistungen bot. Rumänien erhielt von Transparency International eine ähnliche Bewertung seines Gesundheitssystems und musste dafür seinen EU-Beitritt nach hinten verschieben. In Deutschland blieb der Bericht bis jetzt praktisch völlig ohne Folgen...
10 Indizien für Quacksalberei. Vitamine gegen Schwerhörigkeit? Weiteressen wie bisher und dennoch abnehmen? Manchmal klingt Werbung zu gut, um wahr zu sein. Schenken Sie Werbebotschaften keinen Glauben, seien Sie skeptisch. Auf zehn Punkte sollten Sie besonders achten...
Herausgeber: Ersatzkassen und ihre Verbände: Ungleiche Partner - Patientenselbsthilfe und
Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitssektor. Kooperationen von Pharma- und Medizinprodukteherstellern mit Ärzten und Selbsthilfeorganisationen können problematisch sein: Auf dem Spiel steht die Glaubwürdigkeit der Patientenselbsthilfe.
Einen Beitrag zur notwendigen Debatte soll diese Broschüre leisten...
Nov. 2006: Werkstattbericht von
Dr. Kirsten Schubert und Prof. Dr. Gerd Glaeske. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass auf allen Seiten darüber nachgedacht werden muss, wie sich eine Selbsthilfebewegung möglichst unanfällig für ökonomische oder sächliche Anreize
der pharmazeutischen Industrie weiterentwickeln kann und an welche Grundbedingungen
von Transparenz und Selbstverpflichtung eine finanzielle Förderung der
Selbsthilfegruppen durch den Staat oder die Krankenkassen geknüpft werden muss.
Keinesfalls soll damit die Selbsthilfe an sich in Frage gestellt werden: Dass diese einen
wertvollen Beitrag zur Versorgung und Orientierung leisten kann und soll, ist allseits
unbestritten... (36 seitiger PDF-Bericht)
Ob Diabetes, Bluthochdruck oder Asthma: Chronisch kranke Menschen sind für Pharmaunternehmern eine besonders wertvolle Zielgruppe. Denn solche Patienten schlucken ihre Pillen täglich, und das über Jahre hinweg. Die Therapie beginnt oft im Krankenhaus. Hier wird der...
27.5.2009: Pharma-Pressionen, Allgegenwärtig. Dem Druck der Pharma-Industrie auf die öffentliche Meinung sind auch Medienmarken erlegen, die man immun geglaubt hatte, weil sie stark und seriös zu sein schienen. Das war 2005 so, als die Pharma-Placements für 30.000 Euro in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" aufflogen. Und das wiederholte sich jüngst beim Namen Elsevier, traditionsreich seit 1880...
Gute und umfangreiche Sammlung zum Thema: U.a. Häufige Diskrepanz zwischen Werbeaussagen und "Studien"-Ergebnissen in Arzneimittelanzeigen; Gesunde zu Kranken machen - das Beispiel Olanzapin; Interessenkonflikte sind in der Krebsforschung weit verbreitet; Was und wie viel bekommen Ärzte von Arzneimittelherstellern und wie verhindert man dies möglichst?;...
Buchauszug aus dem Sachbuch "Die Gesundheitsmafia" (2005 erschienen): Allein die Besetzung der Task Force spricht Bände. Zwar fungierte die im Jahr 2004 noch amtierende Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als Vorsitzende an oberster Stelle, gefolgt von Staatssekretär Georg Wilhelm Adamowitsch aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Doch schon an dritter Stelle erscheint – symptomatisch für die weitere Besetzung – ein Pharmamann. Urs Braun von der Dresdener AWD-Pharma beispielsweise legt innerhalb der Task Force ebenso wie...
Chapter E: The Pathway from Idea to Regulatory Approval. Examples for Drug Development...
Ein Vergleich der bestverkauften Arzneimittel von 2007 mit der Rangliste von 1997 zeigt, dass die Pharmaindustrie mit den regulierenden Behörden Katz und Maus spielt: trotz deutlich schlechterer Medikamente wurde der Umsatz mehr als verdoppelt...
17.06.2008: Transparency Deutschland beklagt korruptions- und betrugsanfällige Strukturen im Gesundheitswesen. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. hat heute die aktualisierte Fassung des Grundsatzpapiers „Transparenzmängel, Korruption und Betrug im deutschen Gesundheitswesen. Kontrolle und Prävention als gesellschaftliche Aufgabe“ veröffentlicht...
"dr. strappato" und "hockeystick" bloggen pharmakritisch
Interview mit Dr. Angela Spelsberg zur Schweinegrippe-Impfung: Kurz vor der geplanten Schweinegrippe-Impfaktion äußert die Antikorruptions-Organisation Transparency Deutschland Zweifel an der Unabhängigkeit vieler Experten im Gesundheitswesen. Der Vorwurf: Einigen Fachleuten gehe es nicht um Gesundheitsschutz, sondern um Profilierung...
Häufig gestellte Fragen zum Thema Pharmabeinflussung und Pharmalobbyismus von der Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte. Deren Motto: "Mein Essen zahl ich selbst". Informative Webseite zu dieser Problematik.
Transparency Deutschland definiert Korruption als Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. Eine effektive und nachhaltige Bekämpfung und Eindämmung der Korruption ist nur möglich, wenn Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten und Koalitionen bilden. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein über die schädlichen Folgen der Korruption zu schärfen und nationale und internationale Integritätssysteme zu stärken...
Linksammlung zum Thema Interessenkonflikte und Einflussnahme im Gesundheitswesen, zusammengestellt von Prof. David Klemperer.
Anzeige:Weitere Informationen zu den folgenden Tipps erhalten Sie durch Anklicken des jeweiligen Titels (Amazon-Links). Dort können Sie diese bei Bedarf auch direkt und preisgünstig bei unserem Werbepartner Amazon.de online bestellen. | | | | | | | | | Titel: Der Pharma-BluffAutor: Marcia Angell Erscheinungsjahr: 2005 Seitenanzahl: 288 Format: Gebundene Ausgabe Preis: 24,80 Euro | | | |
Synonyme im weiteren Sinne: Beinflussung durch die Pharmazeutische Industrie; Verführungen der Pharma; Pharmaverlockungen; Verstrickungen der pharmazeutischen Industrie; Pharmamarketing; Interessenkonflikte im Gesundheitswesen;
häufige Rechtschreibfehler: Einflusnahme Farmaindustrie; Interessenskonflikte Gesundheitsindustrie;
Seite zuletzt geändert am: 11.06.2010, Seite erstellt am: 23.07.2009 |