Partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making)
Medinfo präsentiert Ihnen Webadressen zum Thema 'Partizipative Entscheidungsfindung'. Unsere Redaktion hat bei deren Auswahl hohen Wert auf Relevanz und Qualität der Quellen gelegt. Über die Reihenfolge der Informationen innerhalb der jeweiligen Untergruppe entscheidet die Anzahl und Wertigkeit der Qualitätslogos.
Wenn Sie krank sind oder ein gesundheitliches Problem haben, gibt es oft Situationen, in denen Sie sich zwischen zwei Behandlungsmöglichkeiten entscheiden müssen. Eine Entscheidungshilfe zum Thema Behandlungsalternativen steht zur Verfügung. Eine Entscheidungshilfe ist eine strukturierte Patienteninformation. Nicht jeder findet...
U.a. Patient-focused interventions. A review of the evidence; Effectiveness of strategies for informing, educating, and involving patients; Patient Decision Aids. Cochrane Decision Aid Registry;...
Bericht vom 13.10.2008: Die Implementierung von Partizipativer Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen. Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten nach dem Handlungsmodell der Partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) trägt zu höherer Therapietreue, verbesserten Behandlungseffekten und zu höherer Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten und Ärztinnen und Ärzten bei. Durch die Einbeziehung bei medizinischen Entscheidungen profitieren...
Shared Decision Making – sind Patienten in der hausärztlichen Praxis dazu bereit? (Teilergebnisse der PIA-Studie): Die Einbindung von Patienten in Therapieentscheidungen wird sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf
gesundheitspolitischer Ebene diskutiert
und weitgehend als sinnvoll und notwendig proklamiert. Für die Integration eines gemeinsamen Entscheidungsprozesses in den
Praxisalltag kann... (PDF-Datei)
Was aber passiert genau bei der Partizipativen Entscheidungsfindung (PEF)? Wie laufen solche Gespräche ab? Zunächst muss der Arzt zwei Dinge tun: Er muss seinem Patienten mitteilen, dass eine medizinische Entscheidung anliegt - beispielsweise aufgrund eines aktuellen Untersuchungsergebnisses. Und er muss dem Patienten anbieten, gemeinschaftlich über die nächsten Schritte zu entscheiden...
Die Beteiligung von Patienten an medizinischen Entscheidungen scheint notwendig,
plausibel und unausweichlich zu sein. So beanspruchen mittlerweile viele Patienten
eine aktivere Rolle im Behandlungsprozess, angeregt durch den in den letzten Jahrzehnten
gesellschaftlich gewachsenen Trend zu mehr Autonomie, Selbstbestimmung
und Selbstverantwortung... (32 seitige PDF-Datei)
Artikel zu Patienten Shared Decision Making und partizipativer Entscheidungsfindung: U.a. Partizipative ärztliche Kommunikation stärkt bei Krebspatienten die psychische Gesundheit; Was halten Ärzte von "shared decision making" und "decision aids" und warum nutzen sie sie nicht intensiver?; Informiert über und für "shared decision making" - Annotierte Bibliographie der "Foundation for Informed Medical Decision Making";...
Patientenmitentscheidung spielt im Gesundheitswesen eine wachsende Rolle. Die Versorgungsforschung spricht von Shared Decision Making oder Partizipativer Entscheidungsfindung. Politisch wird dieser Schwerpunkt auf der Makroebene immer mehr verankert, auch auf der Mikroebene zwischen Arzt und Patient werden ganz allmählich die Weichen neu gestellt. Ohne verlässliche Informationen, die der Patient zunehmend aus dem Internet erhalten kann, läuft aber nichts...
Theorie und Entwicklung der Patientenbeteiligung: An der individuellen Behandlung sind Patienten theoretisch schon relativ weitgehend beteiligt. Ohne ihre wirksame Einwilligung ist jede Therapie eine strafbare Körperverletzung. Dass Ärzte sich in der Praxis noch häufig schwer damit tun, Patienten als Partner anzuerkennen, dürfte niemanden verwundern. Zu neu ist in Deutschland das Paradigma des shared decision making, der partnerschaftlichen Entscheidungsfindung. Erst seit wenigen Jahren wird damit systematisch experimentiert (SCHEIBLER/PFAFF 2003). Die theoretische Grundlage kommt aus Großbritannien, wo sie...
Die Praxis einer partnerschaftlichen Entscheidungsfindung (shared decision-making) ermöglicht medizinischen Fachleuten und Patienten, bei der Suche nach dem besten Behandlungsverfahren für den einzelnen Patienten zusammenzuarbeiten. Eine zentrale Rolle bei der Beteiligung des Patienten an Entscheidungen über seine Behandlung spielen gute Patienteninformationen...
Auflistung ausgewählter Publikationen zum Thema Shared Decision Making und Patientenbeteiligung von David Klemperer. U.a. Shared Decision Making: Beteiligung von Patienten an medizinischen Entscheidungen; Serie zu Patienteninformation und Patientenbeteiligung im STERN; Der Patient als Mitgestalter der gesundheitlichen Versorgung;...
9 seitige PDF-Datei: Vom Paternalismus zur Partnerschaft in der Medizin. Stichworte - Risikokommunikation, Entscheidungsfindung, Patientenzentrierung, Risikokompetenz, Patientenkommunikation...
Partizipative Entscheidungsfindung (PEF) (oder auch die englische Variante shared decision-making) wird in der Medizin die Interaktion bzw. Kommunikation zwischen Arzt und Patient genannt, die darauf zielt, zu einer von Patient und Arzt gemeinsam verantworteten Übereinkunft über eine angemessene medizinische Behandlung zu kommen.
Der Fachbereich Patienteninformation und Patientenbeteiligung ist ein Zusammenschluss von Medizinern, Statistikern, Gesundheitswissenschaftlern und Vertretern von Patientenorganisationen und der Selbsthilfe. Seine Aufgaben sieht der Fachbereich vor allem in der Unterstützung des kritischen Umgangs mit Gesundheitsinformationen...
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Synonyme im weiteren Sinne: PEF; Shared Decision Making; SDM; Informierte Entscheidung; Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen; gemeinsame Entscheidungsfindung; Patientenzentrierung; Informierte Entscheidungsfindung;
häufige Rechtschreibfehler: Schared Desicion Making; Share-Decisions-Making; participativ Entscheidungen finden; informiert entscheiden;
Seite zuletzt geändert am: 21.12.2009, Seite erstellt am: 19.11.2009 |