Deutsches Ärzteblatt 08.04.2009 Bonn – Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe fühlen sich onkologische Patienten von ihren Ärzten oft nicht ausreichend informiert. Die Universitäten Heidelberg und Freiburg wollen ...
Die psychische Situation des Betroffenen ist sehr wichtig, weil der Arzt eine Therapie nur mit dem Einverständnis und optimalerweise der Mitarbeit eines Patienten durchführen kann. Daher sollte ein Arzt immer bemüht sein, den Betroffenen - angepasst an dessen seelische Stabilität, momentanes Auffassungs- und Verarbeitungsvermögen sowie Informationsbedürfnis - umfassend zu informieren, damit dieser in die notwendigen Therapiemaßnahmen einwilligen kann und sie auch versteht. Ein informierter, motivierter Patient wird die ungeliebten Tabletten eher einnehmen und möglicherweise auftretende Nebenwirkungen...
10 seitige PDF-Datei. Zur Bedeutung von Gesprächen mit Krebskranken, Schwierigkeiten bei der Durchführung, Studie mit Schlußfolgerungen
Während der letzten Krise im Leben eines Menschen, wenn die Krankheit zum Tode da ist und das Sterben nicht mehr verhindert werden kann, braucht der Patient am dringendsten das Gespräch mit dem Arzt. Aber genau diese Phase wird meist bestimmt von Pseudokontakten, Täuschung, Lüge oder Sprachlosigkeit. Zwischen dem Wunsch des Kranken nach Kommunikation und der Kommunikation, die seine Umwelt ihm zuteil werden lässt, besteht eine tiefe Kluft. Nicht das Gespräch, sondern der Abbruch der Gespräche, nicht...
4 seitige PDF-Datei von 1999
3 seitige PDF-Datei, Sterbewunsch einer krebskranken Frau, ein Fall aus der Allgemeinpraxis...
Bei den Befragten ist eine hohe Bereitschaft erkennbar, sich intensiv mit der Erkrankung auseinander zu setzen und den Behandlungsprozess aktiv zu beeinflussen. Trotz Informationsflut und Unklarheit über die Bedeutsamkeit der Informationen wird die Internetnutzung überwiegend als hilfreich bewertet. Betroffene suchen im Internet nach medizinischen Themen und greifen dabei auf Experten- wie auch Erfahrungswissen zurück. Über die Informationen wird rege kommuniziert. Dabei stehen Gespräche innerhalb der Partnerschaft an erster Stelle, gefolgt von Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten. Drei Viertel der befragten Betroffenen geben an, bereits Internetinformationen ins ärztliche Beratungsgespräch eingebracht zu haben. Die Befürchtung der unüberlegten Non-Compliance von Patientinnen und Patienten wurde nicht bestätigt...
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Seite zuletzt geändert am: 11.03.2010, Seite erstellt am: 03.03.2005 |