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Psychosomatik kann als jener Bereich in der Medizin definiert werden, in dem diese Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Vordergrund stehen und daher besondere Berücksichtigung finden. Das heißt, bei psychosomatischen Beschwerden würde es schlichtweg nicht ausreichen, nur die körperliche oder nur die psychische Situation zu beachten. Gleichzeitig verstehen wir unter Gesundheit ein dynamisches Gleichgewicht, das auch eine Auseinandersetzung mit Belastungen und Anforderungen erfordert - und zwar auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene...
Psychosomatische Störungen: Psychische Probleme wie chronischer Stress, berufliche Überforderung oder private Konflikte, die sich in organischen Erkrankungen manifestieren. Diese sind jedoch – im Gegensatz zu somatoformen Störungen – eindeutig nachweisbar, d.h. es liegt eine organische, diagnostizierbare Schädigung vor. Psychosomatische Erkrankungen können bereits in der Kindheit beginnen und sind bei Frauen häufiger als bei Männern...
Psychotherapie – Psychosomatik – Psychiatrie, Versuch einer Begriffsklärung
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie nahmen in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg eine besonders intensive Entwicklung. 1970 wurde beides als scheinpflichtiges Unterrichtsfach in der medizinischen Lehre verankert. 1950 wurde als erste universitäre Einrichtung die Psychosomatische Klinik Heidelberg unter Leitung Alexander Mitscherlichs gegründet. Vor allem Th. von Uexküll verfolgte den Versuch, internistische und psychosomatische Ansätze zu verbinden. 1992 wurde ein Facharzt mit der Bezeichnung "Arzt für Psychotherapeutische Medizin" eingeführt...
Kopf-, Brust-, Bauch- und Rückenschmerzen sind neben Müdigkeit, Schwindel, Atemnot und Schlafstörungen die häufigsten Beschwerden, weswegen ein Patient zum Arzt geht – und die häufigsten Beschwerden, bei denen keine Ursache gefunden wird. Also gerade bei der Behandlung dieser Beschwerden ist es besonders wichtig, psychische und körperliche Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen. Aber auch ansonsten sollten Sie sich immer fragen, ob Sie außer der medizinischen Behandlung nicht vielleicht etwas mehr für sich tun könnten, um den Heilungsverlauf zu beeinflussen...
Es gibt viele psychosomatische Erkrankungen, aber organische Erkrankungen, die auf den ersten Blick psychosomatische Ursachen haben - die gibt es nicht. Die Suche nach organischen Störungen steht also am Anfang. Können sie ausgeschlossen werden, kann eine psychosomatische Erkrankung vorliegen. Einige der häufigsten stellen wir Ihnen vor...
Es bricht mir das Herz. Da kommt mir die Galle hoch. Das liegt mir im Magen – jeder kennt diese Aussprüche, mit denen man Gefühle ausdrücken möchte wie Wut, Ärger, Trauer oder Verzweiflung. Oft wird es so dahin gesagt und niemand misst dem Bedeutung bei. Dennoch findet sich hier eine Wahrheit: Körper und Psyche kann man nicht...
Das zentrale Erkenntnisinteresse der psychosomatischen Medizin ist nicht auf die Krankheit, sondern auf den kranken Menschen gerichtet, nicht nur auf den körperlichen Befund, sondern auch auf die persönliche Krankengeschichte. Ihr Gegenstand ist die Untersuchung und Gewichtung psychogener Faktoren bei der Entstehung und dem Verlauf von Krankheiten. Ergänzend zu den naturwissenschaftlich-medizinischen Befunden, die den Körper zum Objekt haben, steht hier die existentielle Dimension des Krankseins im Mittelpunkt, stellt dem objektiven Befund das Krankheitserleben des einzelnen Patienten zur Seite. Sie beschäftigt sich mit den individuellen Vorstellungen der Patienten über die Entstehung ihrer Krankheit, ihren subjektiven Behandlungserwartungen, ihrem Krankheitsverhalten bei chronischen und lebensbedrohlichen Krankheiten und der seelischen Verarbeitung schwerer...
Psychosomatik kann als jener Bereich in der Medizin definiert werden, in dem diese Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Vordergrund stehen und daher besondere Berücksichtigung finden. Das heißt, bei psychosomatischen Beschwerden würde es schlichtweg nicht ausreichen, nur die körperliche oder nur die psychische Situation zu beachten. Gleichzeitig verstehen wir unter Gesundheit ein dynamisches Gleichgewicht, das auch eine Auseinandersetzung mit Belastungen und Anforderungen erfordert - und zwar auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene...
Ärzteerzeichnis vom Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands (BPM) e.V.
Arztsuche der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) e.V.
Leitlinien der Dt. Dermatologischen Ges. (DDG),
des Dt. Kollegium f. Psychosomatische Medizin (DKPM), der Dt. Ges. f. Psychotherapeutische Medizin (DGPM) und der Allg. Ärtzl. Ges. f. Psychotherapie (AÄGP)
Hausärztliche Schlüsselfragen, Diagnostik, Biographische Anamnese, Psychische Störungen: vorwiegend somatoform, Psychische Störungen: somatopsychisch, Psychische Störungen: psychosomatische Anteile, Psychische Störung: Verhaltensstörungen und psychische Auffälligkeiten, Risikofaktoren und ihre psychosomatischen Ursachen, Suchtprobleme, Psychotherapie... (100 seitiges PDF-Dokument)
Mit Psychosomatik wird in der Medizin die Betrachtungsweise und Lehre bezeichnet, in der die geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden. Ihre Erforschung und Umsetzung in der Krankenbehandlung erfolgt in der Psychosomatischen Medizin. Die theoretischen Modelle zur Erklärung der dabei festgestellten Zusammenhänge variierten seit den ersten Ärzteschulen auf Kos im griechischen Altertum zeit- und wissensbedingt erheblich...
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Synonyme im weiteren Sinne: Psychosomatische Medizin; Psychosomatik;Psychosomatische Störungen;
häufige Rechtschreibfehler: Psichosomatik; Psychesomatik;
Seite zuletzt geändert am: 11.03.2010, Seite erstellt am: 01.12.2009 |