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24.02.2010 Deutsches ÄrzteblattForscher finden eine genetische Ursache für LeukämienPhiladelphia – Eine Genmutation bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) ist für die Hälfte der bislang nicht erklärbaren Fälle dieser Leukämien verantwortlich. Durch eine Mutation der Gene für das Enzym Isocitrat-Dehydrogenase 1 und 2 (IDH) erhöht sich die Konzentration des Metaboliten 2-Hydroxyglutarat (2HG) und verursacht so die AML. Diese Zusammenhänge entdeckten Forscher um Craig Thompson von der... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 18.01.2010 Deutsches ÄrzteblattLeukämie: Stammzellausbeute von Nabelschnurblut gesteigertSeattle – US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die Zahl von hämatopoetischen Stammzellen im Nabelschnurblut deutlich gesteigert werden kann. In einer klinischen Phase-I-Studie in Nature Medicine (2010; doi: 10.1038/nm.2080) wurde die Zeit bis zur Erholung des Knochenmarks deutlich verkürzt.
Nabelschnurblut enthält nur eine geringe Zahl von Stammzellen, die aber häufiger als die... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 04.11.2009 Deutsches ÄrzteblattNeuer Ansatz für die Therapie der akuten myeloischen LeukämieFrankfurt/Martinsried – Wissenschaftler der Universitätsklinik Frankfurt am Main und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben neue Angriffspunkte für eine gezielte Therapie gegen die akute myeloische Leukämie (AML) gefunden. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Molecular Cell (doi 10.1016/j.molcel.2009.09.019).
Die AML ist die häufigste akute Leukämieform bei Erwachsenen. Die Heilungschancen der Betroffenen... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 17.08.2009 Deutsches ÄrzteblattGene erhöhen Leukämierisiko bei KindernMemphis/Sutton – Britische und US-amerikanische Forscher haben unabhängig voneinander zwei Genvarianten gefunden, die das Risiko auf eine akute lymphatische Leukämie (ALL) erhöhen. Eine Genvariante könnte nach den Berichten in Nature Genetics (2009; doi: 10.1038/ng.430 und 432) auch das Ansprechen der Therapie beeinflussen... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt'24.07.2009 Deutsches ÄrzteblattPsychologische Selbsthilfe für Leukämiepatienten im InternetTübingen/München – Das Universitätsklinikum Tübingen (UKT) hat das Online-Portal www.psychologische-selbsthilfe-leukaemie.de gestartet. Leukämiepatienten erhalten darüber zusätzlich zu ihrer medizinischen Behandlung kostenlos eine psychologische Betreuung. Die Patienten können das interaktive vierwöchige Kursprogramm unabhängig vom Wohnort und dem... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 13.05.2009 Deutsches ÄrzteblattFormaldehyd als Lymphom- und LeukämierisikoBethesda – Fabrikarbeiter, die über viele Jahre einer höheren Konzentration von Formaldehyd ausgesetzt waren, erkrankten nach den Ergebnissen einer Studie im Journal of the National Cancer Institute (2009; doi: 10.1093/jnci/djp096) häufiger an Lymphomen oder Leukämien. Formaldehyd ist ein wichtiger Grundstoff in der Industrie, der zur Synthese chemischer Verbindungen verwendet wird. Da er bei Zimmertemperatur gasförmig ist, kann es... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 06.11.2008 Deutsches ÄrzteblattLeukämie-Genom sequenziert: Zehn Mutationen erklären AMLSt. Louis – US-Forscher haben erstmals bei einer Patientin das gesamte Genom einer Krebserkrankung sequenziert und mit dem Erbgut einer normalen Zelle verglichen. Laut der Studie in Nature (2008; 456: 66-72) gab es zehn Unterschiede, die für die Entstehung der akuten myeloischen Leukämie (AML) bei der Patientin verantwortlich gewesen sein könnten. Die Ursache der AML ist unklar. Die Forschung vermuten aber, dass somatische Mutationen in einer... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 11.09.2008 Deutsches ÄrzteblattSehr gute Überlebenschancen bei Leukämie und Lymphomen im KindesalterHeidelberg – Etwa neun von zehn Kindern, die heute an einer Leukämie oder einem Lymphom erkranken, dürfen auf eine Heilung hoffen, berichten Epidemiologen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) im Journal of the National Cancer Institute (2008; 100: 1301-1309). Dass hämatologische Tumoren bei Kindern, die früher immer tödlich waren, heute in der Mehrzahl geheilt werden können, ist bekannt. Die meist genannten Zahlen stammen jedoch aus den 90er-Jahren und sind nach Einschätzung von Hermann Brenner vom... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 30.04.2008 Deutsches ÄrzteblattKinderkrippen senken LeukämierisikoBerkeley – Der frühzeitige soziale Kontakt mit anderen Kindern mindert das Risiko, an einer akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) zu erkranken. Dies ergab eine Meta-Analyse, die jetzt auf einer Fachtagung in London vorgestellt wurde. Mit einem Anteil von etwa 80 Prozent ist die ALL die häufigste Form der kindlichen Leukämie. Die meisten Kinder erkranken im Alter von... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt'25.01.2008 Deutsches ÄrzteblattRegierung: Ursache für vermehrte Krebsfälle weiter offenSaarbrücken – Die Bundesregierung sieht wegen der im Dezember veröffentlichten sogenannten Leukämie-Studie im Umfeld von Atomreaktoren derzeit keinen Grund, die Strahlenschutz-Grenzwerte zu senken. Das ist der Kern der Antwort des Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, über die die „Saarbrücker Zeitung“ vom Freitag berichtet... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 17.12.2007 Deutsches ÄrzteblattPatienten mit chronisch-myeloischer Leukämie sprechen auf Tyrosinkinasinhibitor anAtlanta – Für die Erstlinientherapie von Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) hat sich der Tyrosinkinase-Inhibitor Imatinib (Glivecâ) als Standard etabliert, noch aber liegen vergleichsweise wenig Daten über dauerhafte Ansprechraten vor. Jetzt sind die Auswertungen der Sechs-Jahres-Daten aus der IRIS-Studie (International Randomized Interferon versus STI571-Study) bei der Jahrestagung der American Society of Hematology in Atlanta vorgestellt worden. Sie belegen, dass die Ansprechraten auch über diesen Zeitraum anhalten. Im sechsten Jahr der Studie ist bei keinem der als Erstlinientherapie mit Imatinib behandelten Patienten mehr eine Progresssion in die akzelerierte oder die Blastenphase diagnostiziert worden. Die Rate der Patienten mit einem Progress hat ab dem zweiten... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 11.12.2007 Deutsches ÄrzteblattLeukämie durch Erythropoetin?Rochester – Nach den Ergebnissen einer retrospektiven Kohortenstudie der Mayo Clinic könnte die Gabe von Erythropoese-stimulierenden Medikamenten (ESA) bei Patienten mit idiopathischer Osteomyelofibrose die leukämische Transformation fördern. Die auf der Jahrestagung der American Society of Hematology in Atlanta vorgestellten Ergebnisse setzten den Aktienkurs eines Herstellers weiter unter Druck. Unter normalen Umständen wäre die Untersuchung von Ayalew Tefferi und Mitarbeitern der Mayo-Clinic in Rochester kaum beachtet worden. Zum einen ist die Osteomyelofibrose eine äußerst... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 10.12.2007 Deutsches ÄrzteblattVerwirrung um erhöhtes Leukämierisiko von Kindern in der Nähe von KernkraftwerkenBerlin – Eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beauftragte Fall-Kontroll-Studie hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder unter 5 Jahren mit zunehmender Nähe des Wohnortes zu einem der 16 deutschen Standorte von Kernkraftwerken ein steigendes Leukämierisiko haben. Das BfS hält die Ergebnisse für „robust“. Die Autoren selbst bezweifeln dagegen, dass die Strahlenbelastung in der Umgebung der Reaktoren ausreicht, um die Zahlen biologisch plausibel zu erklären, was sich ein externes Expertengremium dagegen sehr wohl vorstellen kann... Kompletter Artikel, siehe 'Deutsches Ärzteblatt' 21.06.2007 Deutsches ÄrzteblattLeukämie: Prostaglandin verspricht schnellere Erholung nach StammzelltherapieBoston – Auf ihrer Suche nach neuen Substanzen, welche die Vermehrung von hämatopoetischen Stammzellen beschleunigen, sind US-Forscher auf ein lange bekanntes Mittel gestoßen. Ein Prostaglandin-Analogon, das vor mehr als zwanzig Jahren zur Behandlung der Gastritis entwickelt wurde, könnte einer Publikation in Nature (2007; 447: 1007-1011) zufolge bei der Leukämietherapie die kritische Phase nach einer Stammzelltransplantation verkürzen. In der Leukämie ist die Stammzelltherapie seit langem etabliert. Früher wurde in der Regel Knochenmark übertragen. Heute wird häufig auch Nabelschnurblut verwendet, das allerdings... mehr beim Deutschen Ärzteblatt 08.06.2007 Deutsches ÄrzteblattLeukämie: Gute Ergebnisse mit Nabelschnur-Stammzellen trotz HLA-MismatchMinneapolis – Bei leukämiekranken Kindern suchen Ärzte und häufig auch die Medien monatelang verzweifelt nach einem HLA-identischen Knochenmarkspender. Möglicherweise gibt auch eine Alternative, denn nach einer Studie im Lancet (2007; 369: 1947-1954) haben die Patienten die gleichen, wenn nicht sogar bessere Überlebenschancen, wenn Stammzellen aus Nabelschnurblut transplantiert werden. Diese dürfen sogar in einem oder zwei HLA-Eigenschaften abweichen (Mismatch), was die Suche nach einem geeigneten Spender beschleunigt. Seit im Jahr 1989 das erste Mal eine Transplantation mit... mehr beim Deutschen Ärzteblatt
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